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Geld & Finanzen

1. Juli 2016: Basiszins sinkt auf -0,88 Prozent

Im Halbjahr von 1. Juli 2016 bis 31. Dezember 2016 beträgt der Basiszinssatz -0,88 Prozent. Das gab die Deutsche Bundesbank bekannt. Der Basiszins liegt damit nochmals um 0,05 Prozentpunkte niedriger als im Halbjahr zuvor.


Der Basiszins bildet die Grundlage zur Berechnung von Verzugszinsen. Die kann ein Gläubiger gemäß § 288 BGB verlangen, wenn ein Schuldner einer Forderung nicht fristgerecht nachkommt, also z.B. ein Kunde seine Rechnung nicht rechtzeitig zahlt. Verzugszinsen werden für jeden einzelnen Tag im Zahlungsverzug angerechnet und kommen noch zur ursprünglichen Geldforderung hinzu.

Der Basiszins als Grundlage wird halbjährlich zum 1. Januar und 1. Juli von der Bundesbank angepasst. Seine Bezugsgröße ist dabei der Leitzins (Hauptrefinanzierungssatz) der Europäischen Zentralbank: Der Basiszins folgt den Änderungen (in Prozentpunkten), die die EZB im vergangenen Halbjahr an ihrem Leitzins vorgenommen hat.

Und die hatten einige Beachtung erfahren, denn die EZB hatte im März 2016 ihren Leitzins von zuvor noch 0,05 Prozent erstmals auf glatte 0,00 Prozent gesetzt. Entsprechend wurde nun zum 1. Juli 2016 auch der Basiszins um 0,05 Prozentpunkte von zuletzt -0,83 auf nun -0,88 Prozent gesenkt. Dieser Zinssatz gilt bis zum 31. Dezember 2016.

Was bedeutet das für Verzugszinsen?

Die Senkung des Basiszinses bedingt ab 1. Juli 2016 erneut auch niedrigere Verzugszinsen. Denn nach § 288 BGB beträgt der reguläre Verzugszinssatz 5 Prozentpunkte über Basiszins bei Verbrauchergeschäften, und 9 Prozentpunkte über Basiszins bei Handelsgeschäften. Was bedeutet: Für den Zeitraum vom 1. Juli 2016 bis 31. Dezember 2016 sinkt der normale Verzugszins von zuletzt 4,17 auf 4,12 Prozent für Verbrauchergeschäfte, und von zuletzt 8,17 auf 8,12 Prozent für Handelsgeschäfte.

Hier finden Sie die vollständige Tabelle der Basiszinssätze und Verzugszinssätze seit Beginn der Berechnung 2002.

Der Trend hält seit Jahren. Für Verbraucher ist das praktisch; sie müssen ab Juli 2016 im Fall eines Zahlungsverzugs erneut mit weniger Verzugszinsen rechnen. Auf der anderen Seite stehen allerdings die Unternehmen, die so von säumigen Kunden erneut weniger Schadensersatz für die Verluste, die ihnen durch den Zahlungsverzug entstehen, einfordern können. Gegebenenfalls kann ein Gläubiger dann auch höhere Verzugszinsen verlangen.

Mit dem Verzugszinsrechner lassen sich Verzugszinsen für nicht fristgerecht beglichene Zahlungsschulden direkt berechnen.

Lesen Sie weiter: Rekordverdächtige Rentenerhöhung zum 1. Juli 2016


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Der Verzugszinsrechner ermittelt die Verzugszinsen für nicht fristgerecht beglichene Zahlungsschulden in Abhängigkeit des Basiszinssatzes.

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Der Zinstagerechner ermittelt die Anzahl der Zinstage zwischen zwei Daten nach verschiedenen Zinsmethoden bzw. Zinsusancen.

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ÜBERSICHT

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Gesetzliche Krankenversicherung – Beiträge ab 2019 wieder hälftig aufgeteilt

16. März – Tag der Aktie

Automatisches Notrufsystem eCall – ab Ende März in neuen Autos

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Inflationsrate 2017 – Höchststand seit fünf Jahren

MiFID II – mehr Sicherheit bei Wertpapiergeschäften ab 2018

Überblick: Was ändert sich 2018?

Besteuerung von Investmentfonds – was sich ab 2018 ändert

Investmentfonds-Steuerreform 2018 – was Anleger beachten sollten

2018 – Aus für den 500-Euro-Schein

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Betriebsrentenreform 2018

BGH-Urteil zum Pfändungsschutz von Riester-Renten bei Privatinsolvenz

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Höhere Bußgelder für Verkehrsverstöße

Rettungsgasse bilden – wie, wann und wo?

Weltspartag 2017

Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2018 – Statistisches Bundesamt ruft zum Mitmachen auf

Abzocke am Telefon: Der "Ja"-Trick

Instant Payments – neue EU-Echtzeitüberweisung in den Startlöchern

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1. Juli 2017: Basiszins weiter bei -0,88 Prozent

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1. Juli 2016: Basiszins sinkt auf -0,88 Prozent

Rekordverdächtige Rentenerhöhung zum 1. Juli 2016

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Bausparkassen kündigen Altverträge: Die aktuelle rechtliche Lage, und was Kunden tun können

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