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Geld & Finanzen

Steuererklärung – Neuregelungen ab 2017

Steuererklärungen sollen einfacher werden. Ab 1. Januar 2017 treten deshalb verschiedene Neuerungen inkraft, die für allen Beteiligten den Aufwand verringern, Kosten sparen und mehr Zeit verschaffen sollen. Aber Vorsicht: Nicht alle Neuregelungen gelten auch direkt ab 2017.


Weiterentwicklung von ELSTER: Um die Steuererklärung per Internet für mehr Steuerzahler attraktiv zu machen, soll das elektronische Steuererklärungsportal ELSTER noch etwas anwenderfreundlicher werden. Dazu gehören auch die seit 2014 verfügbaren vorausgefüllten Steuererklärungen für Arbeitnehmer, die ebenfalls weiter ausgebaut werden. Ab Januar 2017 können zudem Steuerbescheide direkt über ELSTER herunter geladen werden.

Weniger Papierkram: Belege wie Spendenquittungen und Nachweise zu Kapitalerträgen sollen künftig nur noch bei Bedarf vom Finanzamt angefordert werden; Steuerzahler müssen sie aber nicht mehr von vornherein einreichen. Aufbewahren muss man sie natürlich trotzdem noch, für den Fall, dass das Finanzamt sie sehen möchte. Die Übermittlung kann dann allerdings ebenfalls elektronisch erfolgen – wenn schon per Internet, dann richtig. Diese Neuerung soll ab dem Steuerjahr 2017 gelten.

Mehr Zeit für die Steuererklärung: Die Abgabefristen für die Steuererklärung verlängern sich für alle, die eine Steuererklärung abgeben müssen (und das nicht nur "freiwillig" tun) um jeweils 2 Monate. Wer seine Steuererklärung selbst anfertigt (ohne Steuerberater oder Verein) hat also zukünftig nicht mehr nur bis Ende Mai, sondern bis Ende Juli des Folgejahres Zeit zur Abgabe. Mit Steuerberater verlängert sich die Frist von Ende Dezember des Folgejahres auf Ende Februar noch ein Jahr drauf.

Vorsicht: Die Regelung tritt 2017 inkraft, sie soll aber erst ab der Steuererklärung 2018 greifen, die Sie dann entsprechend bis 31. Juli 2019 (ohne Steuerberater) bzw. bis 28. Februar 2020 (mit Steuerberatung) abgeben dürfen. Für die Steuererklärungen 2016 und 2017 gelten also noch die alten Fristen.

Wer die neuen Abgabefristen verpasst, dem droht künftig ein Verspätungszuschlag von mindestens 25 Euro pro Monat Verspätung. Fristverlängerungen über die neuen Fristen hinaus können weiterhin beantragt werden, allerdings werden die Bedingungen offenbar erschwert.

Automatisierte Bearbeitung: Die Regierung möchte nicht nur die digitale Erstellung der Steuererklärungen fördern; auch die Bearbeitung der Steuererklärungen seitens der Finanzämter soll künftig verstärkt automatisiert erfolgen. Das spart, so die Bundesregierung, Kosten und soll dem Finanzamtpersonal mehr Zeit für individuelle Prüfungen verschaffen, die künftig nach Bedarf erfolgen können.

Die Umstellung soll schrittweise von 2017 bis 2022 vonstatten gehen. Wer der automatisierten Prüfung nicht so gar traut, kann seine Steuererklärung auf Antrag auch weiterhin persönlich bearbeiten lassen. Auch die Papierformulare für die Steuererklärung gibt es weiterhin; wer möchte, kann, zumindest als Arbeitnehmer, seine Steuererklärung also nach wie vor im Papierform einreichen.

Tipp: Mit unserem Einkommensteuerrechner ermitteln Sie Ihre persönliche Steuerbelastung durch die deutsche Einkommensteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und (optional) Kirchensteuer, bis einschließlich 2017.

Lesen Sie weiter: 2017 bringt höheren Mindestlohn


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Einkommensteuerrechner

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Der Rechner ermittelt die persönliche Steuerbelastung durch die deutsche Einkommensteuer sowie Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.

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Der Rechner ermittelt die Abgeltungssteuer für Kapitaleinkünfte, die in Deutschland ab 2009 erhoben wird, sowie Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.

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ÜBERSICHT

Aktuelles rund um Geld und Finanzen

Mai 2018: Inflationsrate voraussichtlich bei 2,2 Prozent

Steuererklärung 2017 – bis 31. Mai abgeben

Urteil des Bundesverfassungsgerichts – Grundsteuer ist verfassungswidrig

Gesetzliche Krankenversicherung – Beiträge ab 2019 wieder hälftig aufgeteilt

16. März – Tag der Aktie

Automatisches Notrufsystem eCall – ab Ende März in neuen Autos

Keine Gebühren mehr bei bargeldlosem Zahlen

Inflationsrate 2017 – Höchststand seit fünf Jahren

MiFID II – mehr Sicherheit bei Wertpapiergeschäften ab 2018

Überblick: Was ändert sich 2018?

Besteuerung von Investmentfonds – was sich ab 2018 ändert

Investmentfonds-Steuerreform 2018 – was Anleger beachten sollten

2018 – Aus für den 500-Euro-Schein

2018 – Rentenangleichung Ost-West geht in die Schlussphase

Sozialversicherung – die Werte für 2018

Einkommensteuer 2018 – Grundfreibetrag steigt, Kalte Progression wird bekämpft

Familie 2018 – Kindergeld und Kinderfreibetrag steigen

Betriebsrentenreform 2018

BGH-Urteil zum Pfändungsschutz von Riester-Renten bei Privatinsolvenz

EU: Mehr Sicherheit beim Online-Shopping

Höhere Bußgelder für Verkehrsverstöße

Rettungsgasse bilden – wie, wann und wo?

Weltspartag 2017

Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2018 – Statistisches Bundesamt ruft zum Mitmachen auf

Abzocke am Telefon: Der "Ja"-Trick

Instant Payments – neue EU-Echtzeitüberweisung in den Startlöchern

BGH erklärt Bearbeitungsgebühren bei Unternehmerkrediten für unzulässig

1. Juli 2017: Basiszins weiter bei -0,88 Prozent

Keine Roaminggebühren mehr in der EU – von diversen Ausnahmen abgesehen

Italien verzichtet auf 1- und 2-Cent-Münzen

BGH-Urteil: Preisvergleichsportale dürfen Provisionen nicht verheimlichen

Neue 50-Euro-Scheine im Umlauf

Schwarzarbeit macht Werkverträge unwirksam – auch nachträglich

BGH-Entscheidung: Bausparkassen dürfen alte Bausparverträge kündigen

Höhere Umzugskostenpauschale ab Februar 2017

Inflationsrate 2016: Tendenz steigend

Überblick: Was ändert sich 2017?

Steuererklärung – Neuregelungen ab 2017

2017 bringt höheren Mindestlohn

Sozialleistungen 2017: Kinderzuschlag und Regelsätze der Grundsicherung steigen

Steuer 2017: Grundfreibetrag, Kindergeld und mehr

Sozialversicherung – die Werte für 2017

Darlehensgebühren auch bei Bausparverträgen unzulässig

Heute ist Weltspartag!

Oktober 2016: Neue Regeln für Verbraucher-AGB

Kontowechsel wird einfacher

Grund- und Gewerbesteuer 2015: Gemeinden verzeichnen Rekordeinnahmen

Noch über 12 Milliarden D-Mark in Umlauf

Mehr BAföG ab 1. August 2016

Alte Elektrogeräte kostenlos zurückgeben – einfachere Entsorgung von Elektroschrott

Mehr Kinderzuschlag ab Juli 2016

1. Juli 2016: Basiszins sinkt auf -0,88 Prozent

Rekordverdächtige Rentenerhöhung zum 1. Juli 2016

Recht auf Basiskonto für alle Bürger

Negativzinsen auf Sparkonten – was ist dran?

Bausparkassen kündigen Altverträge: Die aktuelle rechtliche Lage, und was Kunden tun können

Haushaltsgeräte: Häufig höherer Stromverbrauch als angegeben

Niedrigere Roaminggebühren ab 30. April 2016

Europäische Zentralbank: Leitzins sinkt auf 0,00 Prozent

Entscheidung: Gemischt genutzte Arbeitszimmer steuerlich doch nicht absetzbar

Sozialleistungen 2016: Hartz 4, Wohngeld und Kinderzuschlag steigen

Inflationsrate 2015 bei nur 0,3 Prozent

IBAN – seit Februar 2016 auch für Privatpersonen verpflichtend

KfW: Förderkredite für Effizienzhäuser verdoppelt

Post erhöht das Briefporto zum 01.01.2016

Sozialversicherung – die Werte für 2016

Gesetzesänderung beim Bausparen

Mehr Verbraucherschutz bei Dispozinsen und Immobilienkrediten

So bleibt 2015 und 2016 mehr vom Einkommen: Steuerfreibeträge und Kindergeld steigen

Mietpreisbremse: Neues Gesetz ab 1. Juni 2015 in Kraft

Roaminggebühren entfallen EU-weit ab 2017

Neuregelung zur Maklerprovision: Was Mieter künftig zahlen müssen – und was nicht

Unzulässige Bearbeitungsgebühren bei Verbraucherkrediten

Neue Regeln bei Online-Shopping und Katalogbestellungen

Am 30. Oktober ist Weltspartag

Ab sofort billig tanken - Zentrale Meldestelle für Spritpreise geht an den Start

Telefonwarteschleifen ab 1. September 2012 kostenlos – teilweise

Spritpreise auf Schwindel erregender Höhe

Preisniveau in Deutschland vergleichsweise günstig

Ab Juli 2012 sind Alkoholtester Pflicht auf Frankreichs Straßen

Gebührenreform bei der GEZ: 2013 kommt der neue Rundfunkbeitrag

Gebührenreform bei der GEZ: Was der neue Rundfunkbeitrag für die Verbraucher bedeutet

Inflationsrate für 2011 bei 2,3 Prozent, im Mai 2012 wieder unter 2 Prozent gefallen

Handygespräche aus dem EU-Ausland werden günstiger

Umweltzonen werden weiter verschärft – Fahrverbot für gelbe Umweltplaketten

Münzzähler zum Münzen zählen

BIP 2010 wächst um 3,6 Prozent

Tagesgeld vom Bund mit der neuen Tagesanleihe

Börsencrash im Januar 2008 – Sicherheit mit Tagesgeld und Festgeld

Robustes Wirtschaftswachstum 2007

Auf die hohe Kante legen

Weltweiter Börsenrutsch?

Wieder mehr Optimismus in Deutschland

Weniger Geld für Weihnachtsgeschenke

Kapital verdoppeln – so geht's

Mit Zinseszins zum Millionär

Deutsche sparen wieder mehr Geld