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Geld & Finanzen

EU: Mehr Sicherheit beim Online-Shopping

Online-Shopping boomt. Aber nicht alle Anbieter sind seriös, immer wieder werden Kunden übers Ohr gehauen. Die Betrüger sind dann oft schwer zu erwischen. Deshalb hat das EU-Parlament neue Regelungen beschlossen, die Verbrauchern beim Online-Shopping mehr Sicherheit bringen sollen.


Mehr als eine Dreiviertelmilliarde Euro Schaden, so schätzt die EU-Kommission, entsteht Verbrauchern in der EU jährlich durch betrügerische oder allgemein gegen Verbraucherschutzgesetze verstoßende Online-Angebote. Die Bandbreite ist groß: Von typischen Abofallen, über gezielte Benachteiligung von Kunden aufgrund ihrer Nationalität, bis hin zu kompletten Fake-Shops, die sagenhaft günstige Waren anbieten, allerdings nur gegen Vorkasse. Wer bestellt, ist sein Geld los, ohne die Lieferung je zu erhalten, denn die Waren gibt es gar nicht. Den Betrügern ist schwer beizukommen; sie agieren meist aus dem Ausland, das Impressum wird kurzerhand gefälscht.

Die neuen EU-Regelungen sollen den Vollzugsbehörden deshalb mehr Handgabe geben, gegen unseriöse bzw. betrügerische Online-Anbieter vorzugehen und so für die Sicherheit der Verbraucher zu sorgen. Dazu zählen anonyme Testkäufe, die Identifizierung der Online-Shop-Betreiber anhand ihrer Domainnamen und Bankdaten, die Ausgabe direkter Warnhinweise und die Sperrung von als betrügerisch identifizierten Seiten. Die Behörden werden dabei international verstärkt zusammenarbeiten und auch die nationalen Verbraucherschutzverbände stärker einbeziehen.

Es dauert noch ein bisschen – und wie Sie sich selbst schützen können

Die einzelnen EU-Staaten müssen den neuen EU-Regelungen noch offiziell zustimmen. In zwei Jahren sollen sie inkraft treten; bis dahin haben alle Beteiligten Zeit, sie auch in nationales Recht umzusetzen. Auch dann allerdings werden die neuen EU-Regelungen Verbrauchern nur in solchen Fällen zu mehr Sicherheit beim Online-Shopping verhelfen können, in denen dubiose Online-Seiten von innerhalb der EU betrieben werden. Sitzen Betrüger dagegen außerhalb der EU, bleibt die Verfolgung schwierig.

Insbesondere beim Besuch bislang unbekannter Online-Shops rät die Polizei deshalb auch weiterhin zur Vorsicht: Lassen Sie sich nicht von allzu günstigen Preisen oder unrealistischen Rabatten hinreißen; dahinter können sich Lockangebote verstecken. Bevor Sie zum ersten Mal in einem neuen Online-Shop bestellen, suchen Sie zu Ihrer Sicherheit über gängige Suchmaschinen nach schon vorhandenen Bewertungen. Und bestellen Sie im Zweifel lieber nicht per Vorkasse.

Tipp: Mit dem Rabattrechner finden Sie heraus, wie hoch ein ausgeschriebener Rabatt wirklich ist.

Lesen Sie weiter: Höhere Bußgelder für Verkehrsverstöße


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Der Rabattrechner ermittelt wahlweise den ermäßigten Preis, den prozentualen Rabatt oder den Basispreis, wenn zwei der drei Größen gegeben sind.

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ÜBERSICHT

Aktuelles rund um Geld und Finanzen

Mai 2018: Inflationsrate voraussichtlich bei 2,2 Prozent

Steuererklärung 2017 – bis 31. Mai abgeben

Urteil des Bundesverfassungsgerichts – Grundsteuer ist verfassungswidrig

Gesetzliche Krankenversicherung – Beiträge ab 2019 wieder hälftig aufgeteilt

16. März – Tag der Aktie

Automatisches Notrufsystem eCall – ab Ende März in neuen Autos

Keine Gebühren mehr bei bargeldlosem Zahlen

Inflationsrate 2017 – Höchststand seit fünf Jahren

MiFID II – mehr Sicherheit bei Wertpapiergeschäften ab 2018

Überblick: Was ändert sich 2018?

Besteuerung von Investmentfonds – was sich ab 2018 ändert

Investmentfonds-Steuerreform 2018 – was Anleger beachten sollten

2018 – Aus für den 500-Euro-Schein

2018 – Rentenangleichung Ost-West geht in die Schlussphase

Sozialversicherung – die Werte für 2018

Einkommensteuer 2018 – Grundfreibetrag steigt, Kalte Progression wird bekämpft

Familie 2018 – Kindergeld und Kinderfreibetrag steigen

Betriebsrentenreform 2018

BGH-Urteil zum Pfändungsschutz von Riester-Renten bei Privatinsolvenz

EU: Mehr Sicherheit beim Online-Shopping

Höhere Bußgelder für Verkehrsverstöße

Rettungsgasse bilden – wie, wann und wo?

Weltspartag 2017

Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2018 – Statistisches Bundesamt ruft zum Mitmachen auf

Abzocke am Telefon: Der "Ja"-Trick

Instant Payments – neue EU-Echtzeitüberweisung in den Startlöchern

BGH erklärt Bearbeitungsgebühren bei Unternehmerkrediten für unzulässig

1. Juli 2017: Basiszins weiter bei -0,88 Prozent

Keine Roaminggebühren mehr in der EU – von diversen Ausnahmen abgesehen

Italien verzichtet auf 1- und 2-Cent-Münzen

BGH-Urteil: Preisvergleichsportale dürfen Provisionen nicht verheimlichen

Neue 50-Euro-Scheine im Umlauf

Schwarzarbeit macht Werkverträge unwirksam – auch nachträglich

BGH-Entscheidung: Bausparkassen dürfen alte Bausparverträge kündigen

Höhere Umzugskostenpauschale ab Februar 2017

Inflationsrate 2016: Tendenz steigend

Überblick: Was ändert sich 2017?

Steuererklärung – Neuregelungen ab 2017

2017 bringt höheren Mindestlohn

Sozialleistungen 2017: Kinderzuschlag und Regelsätze der Grundsicherung steigen

Steuer 2017: Grundfreibetrag, Kindergeld und mehr

Sozialversicherung – die Werte für 2017

Darlehensgebühren auch bei Bausparverträgen unzulässig

Heute ist Weltspartag!

Oktober 2016: Neue Regeln für Verbraucher-AGB

Kontowechsel wird einfacher

Grund- und Gewerbesteuer 2015: Gemeinden verzeichnen Rekordeinnahmen

Noch über 12 Milliarden D-Mark in Umlauf

Mehr BAföG ab 1. August 2016

Alte Elektrogeräte kostenlos zurückgeben – einfachere Entsorgung von Elektroschrott

Mehr Kinderzuschlag ab Juli 2016

1. Juli 2016: Basiszins sinkt auf -0,88 Prozent

Rekordverdächtige Rentenerhöhung zum 1. Juli 2016

Recht auf Basiskonto für alle Bürger

Negativzinsen auf Sparkonten – was ist dran?

Bausparkassen kündigen Altverträge: Die aktuelle rechtliche Lage, und was Kunden tun können

Haushaltsgeräte: Häufig höherer Stromverbrauch als angegeben

Niedrigere Roaminggebühren ab 30. April 2016

Europäische Zentralbank: Leitzins sinkt auf 0,00 Prozent

Entscheidung: Gemischt genutzte Arbeitszimmer steuerlich doch nicht absetzbar

Sozialleistungen 2016: Hartz 4, Wohngeld und Kinderzuschlag steigen

Inflationsrate 2015 bei nur 0,3 Prozent

IBAN – seit Februar 2016 auch für Privatpersonen verpflichtend

KfW: Förderkredite für Effizienzhäuser verdoppelt

Post erhöht das Briefporto zum 01.01.2016

Sozialversicherung – die Werte für 2016

Gesetzesänderung beim Bausparen

Mehr Verbraucherschutz bei Dispozinsen und Immobilienkrediten

So bleibt 2015 und 2016 mehr vom Einkommen: Steuerfreibeträge und Kindergeld steigen

Mietpreisbremse: Neues Gesetz ab 1. Juni 2015 in Kraft

Roaminggebühren entfallen EU-weit ab 2017

Neuregelung zur Maklerprovision: Was Mieter künftig zahlen müssen – und was nicht

Unzulässige Bearbeitungsgebühren bei Verbraucherkrediten

Neue Regeln bei Online-Shopping und Katalogbestellungen

Am 30. Oktober ist Weltspartag

Ab sofort billig tanken - Zentrale Meldestelle für Spritpreise geht an den Start

Telefonwarteschleifen ab 1. September 2012 kostenlos – teilweise

Spritpreise auf Schwindel erregender Höhe

Preisniveau in Deutschland vergleichsweise günstig

Ab Juli 2012 sind Alkoholtester Pflicht auf Frankreichs Straßen

Gebührenreform bei der GEZ: 2013 kommt der neue Rundfunkbeitrag

Gebührenreform bei der GEZ: Was der neue Rundfunkbeitrag für die Verbraucher bedeutet

Inflationsrate für 2011 bei 2,3 Prozent, im Mai 2012 wieder unter 2 Prozent gefallen

Handygespräche aus dem EU-Ausland werden günstiger

Umweltzonen werden weiter verschärft – Fahrverbot für gelbe Umweltplaketten

Münzzähler zum Münzen zählen

BIP 2010 wächst um 3,6 Prozent

Tagesgeld vom Bund mit der neuen Tagesanleihe

Börsencrash im Januar 2008 – Sicherheit mit Tagesgeld und Festgeld

Robustes Wirtschaftswachstum 2007

Auf die hohe Kante legen

Weltweiter Börsenrutsch?

Wieder mehr Optimismus in Deutschland

Weniger Geld für Weihnachtsgeschenke

Kapital verdoppeln – so geht's

Mit Zinseszins zum Millionär

Deutsche sparen wieder mehr Geld