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Kapital richtig anlegen

Bargeld

Im Sparstrumpf, unter der Matratze oder im Suppentopf: Überraschend viele Menschen lagern größere Mengen an Bargeld zu Hause. Manche sogar ihr ganzes Vermögen.


Hauptgrund ist meist ein Misstrauen gegenüber den Banken, subjektives Sicherheitsempfinden angesichts des Bargeldes, und der Wunsch, das Geld immer parat zu haben.

Objektiv ist das jedoch ein Trugschluss. Im Haus ist Bargeld nur so sicher, wie Sie es unterbringen. Bei einem Einbruch oder Brand ist es unwiederbringlich weg. Selbst die Hausratversicherung ersetzt Bargeld in der Regel nur bis 1.000 Euro. Es sei denn, Sie bewahren Ihr Bargeld im privaten Tresor auf, der zusätzlich den Ansprüchen Ihrer Versicherung genügt – aber auch dann gibt es Obergrenzen.

Zum anderen lohnen sich größere Bargeldbestände schlichtweg nicht. Unter der Matratze arbeitet Ihr Geld nicht. Es bringt keine Zinsen, keinen Ertrag, keine Rendite. Im Gegenteil, durch die allgemeine Teuerung verliert es im Lauf der Zeit unweigerlich an Wert. Lagern Sie 10.000 Euro als Bargeld ein, bei einer (üblichen) Inflationsrate von zwei Prozent, beträgt der Wertverlust nach nur fünf Jahren schon fast 1.000 Euro.

Besser als Bargeld horten: Geld anlegen.

Halten Sie deshalb nur soviel Bargeld parat, wie Sie wirklich kurzfristig brauchen. Was über den Bedarf für eine Woche, allenfalls einen Monat hinausgeht, lässt sich besser anlegen.

Für Geld, das Sie schnell verfügbar möchten, bietet sich beispielsweise ein Tagesgeldkonto an, das mit Ihrem Girokonto verbunden ist. Dort kommen Sie jederzeit an Ihr Guthaben, gleichzeitig bringt das Geld ein paar Zinsen – und ist tatsächlich bestens geschützt, denn die Banken und Sparkassen hierzulande sichern die Einlagen ihrer Kunden außerordentlich gut ab.

Gelder, die auf absehbare Zeit nicht gebraucht werden, können ruhig auch etwas fester angelegt werden. Im Prinzip gilt dabei: Je längerfristig Sie Ihr Geld anlegen, desto mehr Ertrag kann es erwirtschaften.

Bargeld im Überblick

  • Sicherheit – nur so sicher wie der Aufbewahrungsort. Geringer Versicherungsschutz.
  • Rentabilität – null. Bargeld bringt keinerlei Erträge, verliert nur per Inflation an Wert.
  • Liquidität – bestens. Aber wieviel Bargeld brauchen Sie tatsächlich im Alltag?

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Dieser Artikel ist folgenden thematischen Stichworten zugeordnet:
Geldanlage - Sparen - Tagesgeld - Festgeld - Zinseszins - Rendite - Vorsorge - Steuer