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Kapitalanlage mit Anleihen

Anleihen als Geldanlage

Wer bei Anleihen nicht gerade auf Risiko spielen möchte, setzt für seine Geldanlage auf möglichst zuverlässige Staats- oder Unternehmensanleihen. Einige Anhaltspunkte helfen Ihnen bei der Auswahl.

Staatsanleihen bonitätsstarker Länder in Euro bieten sicherheitsorientierten Anlegern hohe Sicherheit, wenn auch geringe Renditen. Als mit am sichersten gelten dabei die Bundeswertpapiere der Bundesrepublik Deutschland.

Empfehlenswerte Anleihen zur Geldanlage sind auch Unternehmensanleihen großer, international tätiger Unternehmen, die viel Eigenkapital und wenig Schulden haben. Eine gute Orientierung bieten die großen Börsenindizes (wie DAX®, EURO STOXX® oder Dow Jones). Wer Euro-notierte Unternehmensanleihen kauft, umgeht das Währungsrisiko.

Die beste Kreditwürdigkeit bieten Staaten und Unternehmen mit Rating-Note AAA. Ratings bis BBB gelten als akzeptabel, alles darunter ist riskant und lässt sich nicht mehr als solide Geldanlage bezeichnen. Behalten Sie Rating und Börsenkurse während der gesamten Anlagedauer im Blick, da sie sich über die Laufzeit der Anleihe ändern können.

Natürlich ist auch die Rendite einer Geldanlage wichtig. Bedenken Sie aber, dass hohe Zinsen immer auf Risiken hinweisen. Niedrigere Zinsen bedeuten zwar weniger Rendite, dafür aber mehr Sicherheit. In Niedrigzinsphasen bieten sich Anleihen mit kurzen Restlaufzeiten von bis etwa fünf Jahren an. Das begrenzt das Zinsänderungsrisiko.

Vorsicht bei Unternehmensanleihen ohne Bonitäts-Rating. Solche Anleihen werden manchmal ohne Börsenhandel von Banken direkt ausgegeben. Sie locken zwar mit höheren Zinsen, das Verlustrisiko ist hier aber nicht kalkulierbar.

Wer in Unternehmensanleihen investiert, sollte auch ein Auge auf das Unternehmen selbst haben. Hält das Unternehmen mit der Marktentwicklung Schritt? Wie stehen die Bilanzen? Das Eigenkapital sollte 20 Prozent nicht unterschreiten. Ist der Umsatz nur halb so hoch wie der Kredit, den es über die Anleihen aufnimmt, wird es ebenfalls heikel. Allerdings brauchen Unternehmensanleihen schon ein gewisses Emissionsvolumen, um sich an der Börse gut handeln zu lassen. Es sollte mindestens im unteren zweistelligen Millionenbereich liegen.

Alle Risiken lassen sich nicht ausschließen. Setzen Sie deshalb nicht zu viel auf ein Pferd. Je riskanter das einzelne Investment ist, desto mehr sollten Sie diversifizieren, um mögliche Verluste auszugleichen: Kaufen Sie beispielsweise Anleihen verschiedener Unternehmen und investieren Sie dabei jeweils nur einen kleinen Anteil Ihrer gesamten Geldanlage – nämlich immer nur so viel, wie Sie im Zweifel (nämlich wenn Risiken tatsächlich eintreten und es zu Verlusten kommt) verschmerzen können.

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Geldanlage - Börse - Rendite