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Kapitalanlage mit Anleihen

Liquidität bei Anleihen

Die Liquidität ist ein Maß dafür, wie schnell und unkompliziert Anleger wieder an ihr angelegtes Geld heran kommen. An der Börse gehandelte Anleihen sind meist sehr liquide, da sie jederzeit über die Börse wieder verkauft werden können. Es gibt aber Unterschiede.

Anleihen lassen sich i.d.R. nicht vor Ende ihrer Laufzeit kündigen. Wer Geld in Anleihen anlegt und dieses Geld vor der Fälligkeit wieder heraus haben (liquidisieren) will, dem bleibt deshalb nur, seine Anleihen an der Börse weiter zu verkaufen. Die Liquidität börsengehandelter Anleihen hängt dabei von der Nachfrage ab: Wie schnell finden sich Abnehmer?

Eine gewisse Liquidität ist grundsätzlich immer vorhanden, denn Anleihen werden nur dann ausgegeben, wenn der Emittent auch davon ausgehen kann, genügend Käufer zu finden. Der Grad an Liquidität kann aber schwanken. Er hängt z.B. wesentlich davon ab, wie die Kreditwürdigkeit (Bonität) des Emittenten eingeschätzt wird. Denn das bedingt, wie viel Vertrauen die Anleger in seine Anleihen haben, und ob sie seine Anleihen mehrheitlich kaufen oder lieber loswerden wollen.

Zusätzlich wird die Liquidität auch vom Emissionsvolumen und der Stückelung beeinflusst: Staaten mit ihrem gewaltigen Finanzierungsbedarf emittieren Staatsanleihen im Milliardenbereich, und oft in sehr kleinen Stückelungen. Stammen solche Anleihen noch von einem Staat mit sehr guter Bonität, steht einem regen Handel mit diesen Anleihen nichts im Weg. Solche Anleihen sind entsprechend sehr liquide.

Unternehmensanleihen werden dagegen meist "nur" im Umfang von einigen Millionen Euro ausgegeben, und oft in größeren Stückelungen. Hat das emittierende Unternehmen dann noch ein nicht ganz so glänzendes Rating, dünnt sich den Kreis potentieller Anleger merklich aus. Interessenten werden sich immer noch finden, aber nicht im o.g. Umfang, die Liquidität ist entsprechend geringer.

Auch eine hohe Liquidität heißt bei Anleihen allerdings nur, dass sie sich kurzfristig wieder verkaufen lassen, Anleger also bei Bedarf schnell wieder an ihr angelegtes Kapital heran kommen. Ob das mit Gewinn oder Verlust geschieht, steht auf einem anderen Blatt – das hängt von der Kursentwicklung an der Börse ab. Wer auf Nummer Sicher gehen will, wählt deshalb Anleihen wirtschaftlich stabiler Emittenten und plant sie von vornherein als längerfristige Geldanlage; d.h. die Anleihen werden gekauft und dann bis zu ihrer Fälligkeit gehalten. Denn dann muss der Emittent den vollen Nennwert zurück zahlen, wodurch das Kursrisiko umgangen wird. Sollten sich die Kurse sehr vorteilhaft entwickeln, kann man immer noch vorzeitig verkaufen.

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Geldanlage - Börse - Rendite