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Kapital richtig anlegen

Geschlossene Fonds wie Schiffsfonds und Immobilienfonds

Geschlossene Fonds stellen hohe Renditen in Aussicht – aber auch hohe Risiken. Dabei sind sie weit mehr als eine einfache Kapitalanlage.


Sinn und Zweck eines geschlossenen Fonds ist es, ein Wirtschaftsprojekt zu finanzieren und wirtschaftlich zu nutzen. Geschlossene Fonds finden sich in vielen Branchen: Geschlossene Immobilienfonds etwa dienen dem Kauf oder Bau, sowie der Unterhaltung und der Vermietung von Gewerbeimmobilien. Schiffsfonds kaufen Seehandelsschiffe, unterhalten sie und bieten sie zur Charter. Energiefonds bauen und betreiben Solarparks und Windkraftanlagen, Medienfonds finanzieren Filmproduktionen.

Ähnlich wie bei offenen Investmentfonds werden auch Anteile geschlossener Fonds zunächst über Kreditinstitute und andere Finanzdienstleister angeboten, um den Fonds mit Kapital zu versorgen. Ein Immobilienfonds kauft dann mit dem investierten Kapital Immobilien, ein Schiffsfonds investiert in Schiffe. Privatanleger können diese Fondsanteile kaufen und sich damit an dem Wirtschaftsprojekt beteiligen. Dafür erhalten sie später einen Teil der Einnahmen, die das Projekt bringt. Für geschlossene Fonds gelten allerdings Mindestanlagesummen, die pro Anleger oft 10.000 Euro und mehr betragen.

Die Fondsanteile werden auch nur so lange ausgegeben, bis eine festgelegte Kapitalsumme erreicht ist. Anschließend wird der Fonds für weitere Anleger geschlossen (daher der Name), und das eigentliche Projekt startet. Im Gegensatz zu offenen Investmentfonds sind geschlossene Fonds mehr als eine reine Kapitalanlage. Über ihre Fondsanteile kaufen sich die Anleger praktisch in die Fondsgesellschaft ein und werden zu Mitunternehmern – mit allen Chancen und Risiken.

Gewinne aus laufenden Einnahmen und Verkaufserlös

Läuft das Projekt gut, kann die Rendite den Kapitaleinsatz deutlich übertreffen. Gewinne kommen dabei zum einen aus laufenden Einnahmen, beispielsweise der Vermietung einer Immobilie bei Immobilienfonds, den erzielten Charterraten aus dem Schiffsbetrieb eines Schiffsfonds, der Energieproduktion einer Windkraftanlage bei einem Energiefonds, oder auch dem Einspielergebnis eines Films bei einem Medienfonds.

Zum anderen werden die Anleger am Verkaufserlös beteiligt, wenn der geschlossene Fonds am Ende der Laufzeit aufgelöst und das bisherige Investitionsgut weiter verkauft wird. Bei Waldfonds besteht der Gewinn sogar ausschließlich aus dem Erlös, den das Holz der Bäume nach dem Fällen bringt.

Steuervorteile gibt es seit 2005 zwar praktisch nicht mehr. Wer auf das richtige Pferd setzt, kann an einem geschlossenen Fonds dennoch gut verdienen. Liegen Sie mit Ihrer Wahl allerdings daneben, bergen geschlossene Fonds auch ebenso hohe Risiken.

Lesen Sie weiter: Geschlossene Fonds – Goldgrube oder Geldgrab


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