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Vielfalt der Investmentfonds

Offene Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds bieten Anlegern die Chance, schon mit wenig Geld in Häuser und Grundbesitz zu investieren und daran mitzuverdienen.

Offene Immobilienfonds investieren hauptsächlich in Gewerbeobjekte, wie Bürohäuser, Kaufhäuser und Hotels. Als Anleger können Sie Anteile eines solchen Investmentfonds kaufen. Damit werden Sie praktisch zum Miteigentümer, und die Investmentgesellschaft beteiligt Sie an den Gewinnen.

Die bestehen zum einen aus Pacht- und Mieteinnahmen, die (abzüglich laufender Kosten) einmal jährlich an die Anleger ausgeschüttet werden. Zum anderen verdienen Sie an der Wertsteigerung der Objekte mit: Steigt der Gesamtwert des Fonds, können Sie Ihre Anteile mit Gewinn wieder verkaufen. Investiert der Fonds in Immobilien im Ausland, ist dieser Gewinnanteil steuerfrei.

Da die Ausgabe- und Rücknahmepreise der Fondsanteile von den Investmentgesellschaften täglich veröffentlicht werden, haben Sie die Wertentwicklung immer im Blick.

Am besten als langfristige Geldanlage

Fondsanteile können jederzeit erworben und wieder verkauft werden. Damit die Investmentgesellschaft entsprechende Rückkäufe bedienen kann, legt sie einen Teil des Kapitals als Liquiditätsreserve immer leicht verfügbar an. Angesichts vergleichsweise hoher Kaufaufschläge von fünf Prozent und mehr geht häufiges Umschichten aber ans Vermögen. Am besten eignen sich offene Immobilienfonds daher als langfristige Geldanlage.

Offene Immobilienfonds gelten als relativ sicher. Wie alle offenen Investmentfonds werden sie als Sondervermögen geführt, und sind damit bei einer Insolvenz der Investmentgesellschaft geschützt. Offene Immobilienfonds sind außerdem stärker reglementiert als andere Investmentfonds. Beispielsweise schreibt das Gesetz eine Mindestzahl an Immobilien vor, die ein Fonds besitzen muss. Große Fonds besitzen über 100 Immobilien, was eine gute Risikostreuung garantiert.

Neuregelungen ab 2013

Lange Zeit waren offene Immobilienfonds praktisch ein Garant für sichere und – durch hohe Miet- und Immobilienpreise – einträgliche Renditen. In den letzten Jahren haben sie aber durch die Finanzkrise gelitten. Leerstände und sinkende Mieteinnahmen führten zu Wertverlusten, die Renditen sind gesunken. Zeitweilig sprangen daraufhin so viele Anleger ab, dass mehrere offene Immobilienfonds Rückzahlungen aufschieben mussten, um das Fondsvermögen vor verlustreichen Notverkäufen zu schützen, weil die Liquiditätsreserven nicht mehr ausreichten.

Ab 2013 gelten deshalb einige Neuregelungen für offene Immobilienfonds. Die sehen unter anderem vor, dass Anleger nur noch maximal 30.000 Euro pro Kalenderhalbjahr aus dem Fonds zurück ziehen dürfen. Für größere Summen gilt eine Mindesthaltefrist von 24 Monaten. Treten doch Liquiditätsengpässe auf, dürfen offene Immobilienfonds ihre Rückzahlungen für bis zu 30 Monate aufschieben. Anleger bekommen ihr Geld also in jeden Fall, eventuell aber mit Verzögerung.

Offene Immobilienfonds werden auch den so genannten Alternativen Investmentfonds (AIF) zugerechnet. Seit 2013 werden AIF zum Schutz von Anlegern und Finanzmärkten gesetzlich stärker reguliert. Hier erfahren Sie Näheres über Alternative Investmentfonds und ihre Regulation.

Offene Immobilienfonds im Überblick

  • Sicherheit – mittel bis hoch. Wertverluste durch Marktschwankungen möglich. Fonds kann in bei Liquiditätsengpass für bis zu 30 Monate geschlossen werden.
  • Liquidität – hoch, aber mit Einschränkungen: Höchstens 30.000 Euro pro Halbjahr zugänglich.
  • Rentabilität – gut bis mäßig, abhängig von Markt- und Mietentwicklung. In den letzten Jahren gesunken. Am besten als langfristige Geldanlage.

Lesen Sie weiter: Aktiv und passiv gemanagte Fonds


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