Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung dieses Internetangebots erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen
OK
Rechnerauswahl...

Geld & Finanzen

Höhere Umzugskostenpauschale ab Februar 2017

Wer beruflich bedingt umzieht, kann erneut höhere Umzugskosten steuerlich geltend machen: Die Regierung hat die Umzugskostenpauschale zum 1. Februar 2017 erhöht.


Die Umzugskostenpauschale beträgt ab Februar 2017 für Singles 764 Euro, bzw. 1.528 Euro für Ehepaare und alleinerziehende, geschiedene oder verwitwete Personen mit Partner oder Kind. Pro weiterer Person im Haushalt kommen noch einmal 337 Euro hinzu.

Im Fall eines beruflich bedingten Umzugs kann die Umzugskostenpauschale bei der Steuererklärung direkt als Werbungskosten abgesetzt werden. Weil es sich um eine Pauschale handelt, ist dafür kein Einzelkostennachweis erforderlich.

Die Umzugskostenpauschale wird regelmäßig angepasst; anrechenbar sind jeweils die zum Zeitpunkt des Umzugs geltenden Werte. Die neue Pauschale greift demnach für Umzüge ab Februar 2017. Wer im Januar 2017 oder übers Jahr 2016 umgezogen ist, braucht hingegen noch die vorherigen Werte: Die lagen ab März 2016 bei 746 Euro für Singles bzw. 1.493 Euro für Ehepaare und Gleichgestellte, plus 329 Euro für jede weitere Person im Haushalt. Und zuvor, ab März 2015, bei 730 Euro für Singles bzw. 1.460 Euro für Ehepaare und Gleichgestellte, zuzüglich 322 Euro pro weiterer Person im Haushalt.

Kann die Umzugskostenpauschale auch bei privat bedingten Umzügen abgesetzt werden?

Leider nein. Bei privat bedingten Umzügen können allenfalls Lohnkosten für Handwerker und Umzugsunternehmen unter den Haushaltsnahen Dienstleistungen abgesetzt werden.

Auch beruflich bedingte Umzüge müssen einigermaßen triftigen Gründen folgen. So wird die Umzugskostenpauschale u.a. anerkannt, wenn Sie den Arbeitsplatz wechseln und/oder sich der Arbeitsweg durch den Umzug um mindestens eine Stunde pro Tag verkürzt, der Umzug im betrieblichen Interesse des Arbeitgebers erfolgt (z.B. in eine Dienstwohnung), oder durch den Umzug eine doppelte Haushaltsführung beendet oder vermieden werden kann.

Die Umzugskostenpauschale wird außerdem anerkannt, wenn der Umzug wegen einer außergewöhnlicher Belastung durch Krankheit oder Behinderung erfolgt, z.B. in eine barrierefreie Wohnung. In dem Fall folgt die steuerliche Absetzung unter den Außergewöhnlichen Belastungen.

Wie können weitere Umzugskosten abgesetzt werden?

Wer beruflich bedingt umzieht, kann neben der Umzugskostenpauschale auch weitere Umzugskosten absetzen, soweit sie entstanden sind – die müssen dann aber einzeln nachweisbar sein.

Dabei gilt: Die Umzugskostenpauschale darf als Pauschalbetrag für die sog. sonstigen Umzugskosten eingesetzt werden. Das sind Kosten rund um den Umzug, wie das Schalten von Wohnungsanzeigen, Renovierungsarbeiten in der alten Wohnung, Installationsarbeiten in der neuen Wohnung, oder die Ummeldung von Auto, Personalausweis und Telefon. Für diese Kosten kann entweder die Umzugskostenpauschale genutzt werden, oder die Kosten können einzeln angerechnet werden, müssen dann aber nachweisbar sein.

Davon unterschieden werden die eigentlichen Umzugskosten. Dazu zählen Reisekosten für die Wohnungssuche, Transportkosten für die Wohnungseinrichtung und Bewohner (einschließlich Haustieren), doppelte Mietkosten, falls alte und neue Wohnung noch eine Weile parallel laufen müssen, bis hin zum Förderunterricht für Kinder, falls umzugsbedingt notwendig. Diese Kosten sind nicht Teil der Umzugskostenpauschale; sie können zusätzlich abgesetzt werden, und müssen dann grundsätzlich einzeln nachweisbar sein.

Tipp: Mit dem Einkommensteuerrechner ermitteln Sie Ihre persönliche Steuerbelastung durch die deutsche Einkommensteuer sowie Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.

Lesen Sie weiter: Inflationsrate 2016: Tendenz steigend


ONLINE-FINANZRECHNER
Einkommensteuerrechner

Einkommensteuerrechner

Der Rechner ermittelt die persönliche Steuerbelastung durch die deutsche Einkommensteuer sowie Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.

Einkommensteuerrechner


Mietrechner

Mietrechner

Der Mietrechner ermittelt die Gesamtmietzahlungen der im Laufe mehrerer Jahre gezahlten Wohnungsmiete.

Mietrechner


ÜBERSICHT

Aktuelles rund um Geld und Finanzen

MiFID II – mehr Sicherheit bei Wertpapiergeschäften ab 2018

Überblick: Was ändert sich 2018?

Besteuerung von Investmentfonds – was sich ab 2018 ändert

Investmentfonds-Steuerreform 2018 – was Anleger beachten sollten

2018 – Aus für den 500-Euro-Schein

2018 – Rentenangleichung Ost-West geht in die Schlussphase

Sozialversicherung – die Werte für 2018

Einkommensteuer 2018 – Grundfreibetrag steigt, Kalte Progression wird bekämpft

Familie 2018 – Kindergeld und Kinderfreibetrag steigen

Betriebsrentenreform 2018

BGH-Urteil zum Pfändungsschutz von Riester-Renten bei Privatinsolvenz

EU: Mehr Sicherheit beim Online-Shopping

Höhere Bußgelder für Verkehrsverstöße

Rettungsgasse bilden – wie, wann und wo?

Weltspartag 2017

Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2018 – Statistisches Bundesamt ruft zum Mitmachen auf

Abzocke am Telefon: Der "Ja"-Trick

Instant Payments – neue EU-Echtzeitüberweisung in den Startlöchern

BGH erklärt Bearbeitungsgebühren bei Unternehmerkrediten für unzulässig

1. Juli 2017: Basiszins weiter bei -0,88 Prozent

Keine Roaminggebühren mehr in der EU – von diversen Ausnahmen abgesehen

Italien verzichtet auf 1- und 2-Cent-Münzen

BGH-Urteil: Preisvergleichsportale dürfen Provisionen nicht verheimlichen

Neue 50-Euro-Scheine im Umlauf

Schwarzarbeit macht Werkverträge unwirksam – auch nachträglich

BGH-Entscheidung: Bausparkassen dürfen alte Bausparverträge kündigen

Höhere Umzugskostenpauschale ab Februar 2017

Inflationsrate 2016: Tendenz steigend

Überblick: Was ändert sich 2017?

Steuererklärung – Neuregelungen ab 2017

2017 bringt höheren Mindestlohn

Sozialleistungen 2017: Kinderzuschlag und Regelsätze der Grundsicherung steigen

Steuer 2017: Grundfreibetrag, Kindergeld und mehr

Sozialversicherung – die Werte für 2017

Darlehensgebühren auch bei Bausparverträgen unzulässig

Heute ist Weltspartag!

Oktober 2016: Neue Regeln für Verbraucher-AGB

Kontowechsel wird einfacher

Grund- und Gewerbesteuer 2015: Gemeinden verzeichnen Rekordeinnahmen

Noch über 12 Milliarden D-Mark in Umlauf

Mehr BAföG ab 1. August 2016

Alte Elektrogeräte kostenlos zurückgeben – einfachere Entsorgung von Elektroschrott

Mehr Kinderzuschlag ab Juli 2016

1. Juli 2016: Basiszins sinkt auf -0,88 Prozent

Rekordverdächtige Rentenerhöhung zum 1. Juli 2016

Recht auf Basiskonto für alle Bürger

Negativzinsen auf Sparkonten – was ist dran?

Bausparkassen kündigen Altverträge: Die aktuelle rechtliche Lage, und was Kunden tun können

Haushaltsgeräte: Häufig höherer Stromverbrauch als angegeben

Niedrigere Roaminggebühren ab 30. April 2016

Europäische Zentralbank: Leitzins sinkt auf 0,00 Prozent

Entscheidung: Gemischt genutzte Arbeitszimmer steuerlich doch nicht absetzbar

Sozialleistungen 2016: Hartz 4, Wohngeld und Kinderzuschlag steigen

Inflationsrate 2015 bei nur 0,3 Prozent

IBAN – seit Februar 2016 auch für Privatpersonen verpflichtend

KfW: Förderkredite für Effizienzhäuser verdoppelt

Post erhöht das Briefporto zum 01.01.2016

Sozialversicherung – die Werte für 2016

Gesetzesänderung beim Bausparen

Mehr Verbraucherschutz bei Dispozinsen und Immobilienkrediten

So bleibt 2015 und 2016 mehr vom Einkommen: Steuerfreibeträge und Kindergeld steigen

Mietpreisbremse: Neues Gesetz ab 1. Juni 2015 in Kraft

Roaminggebühren entfallen EU-weit ab 2017

Neuregelung zur Maklerprovision: Was Mieter künftig zahlen müssen – und was nicht

Unzulässige Bearbeitungsgebühren bei Verbraucherkrediten

Neue Regeln bei Online-Shopping und Katalogbestellungen

Am 30. Oktober ist Weltspartag

Ab sofort billig tanken - Zentrale Meldestelle für Spritpreise geht an den Start

Telefonwarteschleifen ab 1. September 2012 kostenlos – teilweise

Spritpreise auf Schwindel erregender Höhe

Preisniveau in Deutschland vergleichsweise günstig

Ab Juli 2012 sind Alkoholtester Pflicht auf Frankreichs Straßen

Gebührenreform bei der GEZ: 2013 kommt der neue Rundfunkbeitrag

Gebührenreform bei der GEZ: Was der neue Rundfunkbeitrag für die Verbraucher bedeutet

Inflationsrate für 2011 bei 2,3 Prozent, im Mai 2012 wieder unter 2 Prozent gefallen

Handygespräche aus dem EU-Ausland werden günstiger

Umweltzonen werden weiter verschärft – Fahrverbot für gelbe Umweltplaketten

Münzzähler zum Münzen zählen

BIP 2010 wächst um 3,6 Prozent

Tagesgeld vom Bund mit der neuen Tagesanleihe

Börsencrash im Januar 2008 – Sicherheit mit Tagesgeld und Festgeld

Robustes Wirtschaftswachstum 2007

Auf die hohe Kante legen

Weltweiter Börsenrutsch?

Wieder mehr Optimismus in Deutschland

Weniger Geld für Weihnachtsgeschenke

Kapital verdoppeln – so geht's

Mit Zinseszins zum Millionär

Deutsche sparen wieder mehr Geld